Jeff Bezos, Gründer von Blue Origin, hat mit einem Kommentar in sozialen Medien für Aufsehen gesorgt, in dem er andeutet, dass sein Unternehmen SpaceX in dem neuen Mondrennen überholen könnte. Er versichert, dass sie intensiv an Technologien für den Wettbewerb um Mondmissionen arbeiten, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. Dies geschieht im Kontext eines zunehmenden Wettbewerbs um die Verträge des NASA-Programms Artemis.
Die Entwicklung hinter der Erklärung: Technologie oder Strategie? 🤔
Blue Origin entwickelt das Mondlandesystem Blue Moon, angetrieben vom Motor BE-7, und ist Teil des Konsortiums National Team, das um den NASA-Vertrag HLS konkurriert hat. Ihr technischer Ansatz unterscheidet sich vom Starship von SpaceX und setzt auf ein konventionelleres Design. Die Erklärung von Bezos scheint eher auf eine Marktposition und die Gewinnung institutioneller Aufmerksamkeit abzuzielen, zu einem Zeitpunkt, an dem Fristen und Finanzierung entscheidend sind.
Vom Auktionshaus zum Mond: Wenn Versprechen höher fliegen als Raketen 🌕
Bezos wechselt vom Verkauf von Büchern online zum Versprechen des Mondes, wörtlich. Seine Erklärungen haben die technische Detailtiefe eines Degustationsmenüs: Sie klingen gut, aber man weiß nicht, was sie bringen oder wann. Während SpaceX Prototypen startet und landet (oder explodieren lässt), hält Blue Origin ein diskreteres Profil, als ob sie darauf warten würden, dass Musk ihnen den Weg zeigt, um dann einen Abkürzungsweg anzukündigen. Das private Raumfahrtrennen ähnelt immer mehr einem Streit auf Twitter, nur mit Raketen im Hintergrund.