Bayer einigt sich auf Zahlung von siebentausendzweihundertfünfzig Millionen für Roundup-Klagen 💰

Veröffentlicht am 18. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Der deutsche Pharmakonzern Bayer hat eine vorgeschlagene Einigung in Höhe von 7,25 Milliarden US-Dollar zur Beilegung Tausender Klagen in den USA im Zusammenhang mit seinem Herbizid Roundup erzielt. Die Kläger behaupten, dass das Produkt Non-Hodgkin-Lymphom verursacht hat und das Risiko nicht gewarnt wurde. Bayer gesteht keine Verantwortung ein, und der Plan, der der gerichtlichen Genehmigung harrt, schafft einen Fonds für Zahlungen über 21 Jahre.

Un juez observa documentos sobre un acuerdo multimillonario, con frascos de Roundup y gráficos de demandas en segundo plano.

Die Persistenz des Glyphosats: zwischen Wissenschaft und Rechtsprechung ⚖️

Der Kern des technischen Konflikts liegt in der Klassifizierung des Glyphosats, des Wirkstoffs im Roundup. Während Agenturen wie die US-EPA es bei richtiger Anwendung als sicher betrachten, hat die WHO es 2015 als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Diese regulatorische und wissenschaftliche Diskrepanz bildet die Grundlage des Rechtsstreits, in dem die in den Prozessen vorgelegte epidemiologische Evidenz mehr Gewicht hatte als die toxikologischen Studien des Unternehmens.

Ein Herbizid, das Klagen sät und milliardenschwere Einigungen erntet 🌱

Es scheint, dass Roundup effektiv Unkraut beseitigt, aber noch produktiver bei der Generierung von Rechtsstreitigkeiten ist. Bayer hat von Monsanto einen gut gedüngten juristischen Garten geerbt. Seine aktuelle Strategie ist eigenartig: Einerseits zahlt es Milliarden, andererseits behauptet es, sein Produkt sei harmlos. Es ist, als würde man einen Regenschirm für 7 Milliarden kaufen, während man den Obersten Gerichtshof bittet zu verkünden, dass es nicht regnet.