Eine Analyse von Omio bringt den Luftfahrtsektor auf Strecken wie Brüssel–Paris oder Madrid–Sevilla in Erklärungsnot. Der Zug kommt nicht nur früher an, mit einer Zeitersparnis von bis zu 140 Minuten, sondern schont auch den Geldbeutel: Das Ticket kostet 73 % weniger. Für den Reisenden ist die Rechnung einfach: weniger Zeit, weniger Kosten und null Kopfschmerzen mit dem Gepäck.
Die Schieneninfrastruktur und ihr Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Kurzstreckenflugverkehr 🚄
Die Daten entsprechen einer technischen Realität: Die Hochgeschwindigkeitsbahnhöfe sind in die Stadtzentren integriert, während die Sekundärflughäfen am Stadtrand liegen. Addiert man die Zeiten für Check-in, Kontrollen und Wartezeiten, verliert das Flugzeug bei Entfernungen unter 700 Kilometern haushoch. Die Elektrifizierung der Gleise und die Optimierung der Taktfrequenzen ermöglichen es dem Zug, eine Pünktlichkeit von über 90 % zu erreichen – ein Wert, den die Fluggesellschaften auf Kurzstrecken nicht replizieren können, ohne ineffizient Treibstoff zu verbrennen.
Reumütige Flieger: Wenn das Flugzeug zur Ausrede für schlechtes Essen wird 😅
Es stellt sich heraus, dass es nicht der perfekte Plan war, mehr zu bezahlen, um zu spät anzukommen und dafür eine Tüte abgelaufener Erdnüsse zu bekommen. Während dich der Zug mit kostenlosem WLAN und Beinfreiheit mitten ins Zentrum bringt, bietet dir das Flugzeug eine Schlange vor der Passkontrolle und die Möglichkeit, neben jemandem zu sitzen, der sich ein Calamares-Brötchen mitgebracht hat. Die Studie von Omio bestätigt nur, was viele bereits vermutet hatten: Der Himmel ist nicht die Grenze, er ist nur ein Stau mit Turbinen.