Das Kolectivo Jóvenes Parke de Alfafar, eine soziale Einrichtung mit vier Jahrzehnten Erfahrung, hat eine formelle Beschwerde gegen die Generalitat eingereicht. Sie fordern 317.606 Euro für unbezahlte Leistungen für schutzbedürftige Minderjährige und weitere 20.000 Euro als Schadensersatz. Die Verwaltung erkennt die Schuld an, hat aber nur einen Teil gezahlt. In der Zwischenzeit hängt der essentielle Dienst für Kinder an einem seidenen Faden und lässt Dutzende Familien in Ungewissheit zurück. Wenn es keine Einigung gibt, wird der Rechtsweg der nächste Schritt sein.
Die Verwaltung des Zahlungsverzugs: Von der digitalen Bürokratie zum Kollaps des Systems ⚖️
Der Fall verdeutlicht ein wiederkehrendes Paradoxon in der valencianischen Verwaltung: Die Digitalisierung der Verfahren hat die Zahlungen nicht beschleunigt, sondern zusätzliche Prüfschichten hinzugefügt, die die Lösung verlangsamen. Die Akten stapeln sich auf internen Plattformen, während Algorithmen Rechnungen nach Alter priorisieren, nicht nach sozialer Dringlichkeit. Die Einrichtung musste einen Verwaltungsbeauftragten beauftragen, um die Zahlungsanordnungen zu verfolgen, aber das System sieht keine Warnmechanismen für kritische Dienste vor. Das Ergebnis: ein buchhalterisches Loch, das eine Gemeinschaftsressource mit 40 Jahren Betrieb zu zerstören droht.
Rechtzeitig zahlen: Die unerledigte Aufgabe der Generalitat im Beta-Modus 📱
Wenn die Generalitat eine App zur Verwaltung ihrer Schulden herausbringen würde, wäre die Durchschnittsbewertung sicherlich ein Stern, mit Beschwerden, dass der Bezahl-Button nicht funktioniert. Es ist merkwürdig, dass sie beim Eintreiben von Steuern so schnell sind, aber für die Bezahlung von Leistungen für Kinder eine Erinnerung, ein Einschreiben und eine gerichtliche Androhung benötigen. Vielleicht ist der nächste Schritt, dass die Minderjährigen eine kollektive Bizum-Zahlung einrichten, um das Verfahren zu beschleunigen. In der Zwischenzeit hofft das Kolectivo Jóvenes Parke, dass die Conselleria die Frist nicht als Vorschlag betrachtet, denn die nächste Ankündigung wird nicht mehr schriftlich erfolgen, sondern vor Gericht.