Valencia Basket startete mit einer knappen Niederlage im Roig Arena gegen Panathinaikos AKTOR mit 67-68 in die Viertelfinals der EuroLeague 2025-26. Das Heimteam lag einen Großteil des Spiels zurück, insbesondere im ersten Viertel, als Kendrick Nunn und Mathias Lessort ein 5-15 zu Beginn auflegten. Trotz der Reaktion im zweiten Viertel mit Dreiern von Montero und Badio machte die schwache Wurfquote von außen (5 von 26 zur Halbzeit) den Unterschied in einem Spiel, das in den letzten Sekunden entschieden wurde.
Taktische Analyse: Erstickende Verteidigung und Probleme an der Dreierlinie 🏀
Der Schlüssel zum Spiel lag in der körperlichen Verteidigung von Panathinaikos, die den Positionsangriff von Valencia neutralisierte. Nach der Halbzeit stellte sich das Heimteam mit einer defensiveren Aufstellung unter der Führung von Braxton Key und Josep Puerto besser ein und kam im Spielstand näher. Die mangelnde Treffsicherheit bei Distanzwürfen war jedoch eine ständige Belastung: Das Team sammelte zur Halbzeit 5/26 Dreier und erreichte am Ende des Spiels nicht mehr als 30%. Die Verteidigung der Taronja verbesserte sich im dritten Viertel, aber die Unfähigkeit, von außen zu treffen, erlaubte es der griechischen Mannschaft, bis zum Schluss knapp in Führung zu bleiben.
Der Dreierfluch: Wenn der Korb zum Feind wird 🎯
Wenn Valencia Basket ein paar Dreier mehr getroffen hätte, würden wir heute über etwas anderes sprechen. Aber nein, der Ball zog es vor, den Ring zu küssen und wegzugehen. Das Heimteam war fest entschlossen zu beweisen, dass das Werfen von außen ein Risikosport ist, mit 5/26 zur Halbzeit, was jeden Wochenendwerfer erröten lassen würde. Panathinaikos beschränkte sich derweil darauf, auf den Fehler des Gegners zu warten und die Lücken zu nutzen. Am Ende 67-68 und eine klare Lektion: In den EuroLeague-Viertelfinals werden Fehlwürfe von der Dreierlinie nicht vergeben. Nicht einmal mit Heimvorteil.