Lawrence Stroll hat erneut sein Scheckbuch gezückt, um Aston Martin 57,74 Millionen Euro zuzuführen und damit ein weiteres finanzielles Desaster abzuwenden. Die britische Firma häuft Verluste an, bedingt durch den Rückgang der Verkäufe in China und die US-Zölle. Obwohl der hybride Valhalla 312,24 Millionen Euro einbrachte und die Aktien in London um 6,2 % stiegen, ist diese Verbesserung direkt auf das Kapital von Stroll selbst zurückzuführen.
Hybrider Valhalla: der Motor, der die Blutung stoppt 🏎️
Die Markteinführung des Valhalla mit seinem biturbo V8-Hybridsystem und Allradantrieb hat Einnahmen von 312,24 Millionen Euro generiert. Dieses Modell kann jedoch die strukturellen Probleme nicht ausgleichen: Das Unternehmen verzeichnet ein negatives Quartal, geprägt vom Rückgang des chinesischen Marktes und den US-Zöllen, die seine Exporte verteuern. Strolls Kapitalspritze, so notwendig sie auch ist, löst nicht die Abhängigkeit von einem einzigen Produkt, um die Bilanzen zu stützen.
Stroll, der persönliche Bankier von Aston Martin 💸
Wenn das so weitergeht, sollte Lawrence Stroll seinen Nachnamen in Stroll Bank ändern und eine Filiale im Werk in Gaydon eröffnen. Denn jedes Mal, wenn dem Unternehmen der finanzielle Sprit ausgeht, taucht er mit dem Scheckbuch auf. Allerdings: Sollte er es eines Tages leid sein, der Geldautomat der Marke zu sein, müsste man wohl gebrauchte Valhallas verkaufen, um die Rechnungen zu bezahlen. Oder ein Crowdfunding unter den Fans starten, das ist doch immer unterhaltsamer.