Am 22. April wurde die Sonderausgabe Spider-Man/Superman #1 veröffentlicht, die an das 50-jährige Jubiläum der ersten Begegnung zwischen Peter Parker und Clark Kent im Jahr 1976 erinnert. Die Nachfrage war so groß, dass der Verlag einen zweiten Druck für Mai bestätigt, mit neuen Variantcovern von Jim Cheung und Martín Cóccolo, sowie jungfräulichen Versionen der Originalcover von Ryan Stegman und Peach Momoko. Die Geschichte vereint die Helden gegen eine unerwartete Allianz: Lex Luthor und Norman Osborn.
Die Ingenieurskunst des Comics: Wie ein Jubiläums-Crossover konstruiert wird 🛠️
Dieser One-Shot appelliert nicht nur an die Nostalgie; seine technisch-narrative Entwicklung stellt eine Herausforderung der Integration zwischen zwei Universen mit unterschiedlichen Regeln dar. Das Drehbuch balanciert die Töne: die Science-Fiction von Superman und den urbanen Ansatz von Spider-Man. Die Kunst, von mehreren Zeichnern ausgeführt, wahrt visuelle Kohärenz durch ein Charakterdesign, das beide Identitäten respektiert. Die Handlung verwendet ein technologisches McGuffin, das von Luthor erschaffen wurde und das Osborn für persönliche Zwecke sucht, und verbindet so ihre Motivationen logisch innerhalb des Crossovers.
Luthor und Osborn: Die Allianz, die niemand wollte, aber wir alle verdienen 😈
Lex Luthor und Norman Osborn bei der Zusammenarbeit zu sehen, ist, als würde man zwei Personen zusammenbringen, die sich darüber streiten, wer der egozentrischste Schurke ist. Das Lustige ist, dass sie, während sie ihren großen Coup planen, sicherlich darüber diskutieren, wer den teuersten Anzug oder den verdrehtesten Plan hat. Zumindest gewinnen die Leser: mehr Cover, mehr Auflagen und die Gewissheit, dass diese beiden bösen Genies nie lernen, die Hauptrolle zu teilen.