Skoltech gelingt 3D-Druck von Aluminiumbronze trotz hoher Reflektivität

22. April 2026 Publicado | Traducido del español

Einem Forscherteam von Skoltech ist ein Fortschritt in der additiven Fertigung gelungen. Sie haben eine praktikable Methode entwickelt, um Komponenten aus Aluminiumbronze mittels 3D-Druck im Laser-Pulverbettschmelzverfahren herzustellen. Dieses Material, bekannt für seine mechanischen Eigenschaften, stellte erhebliche technische Hürden dar, die seine Verarbeitbarkeit mit dem Laser einschränkten.

Ein Laser schmilzt reflektierendes Metallpulver in einer 3D-Druckkammer und erzeugt ein komplexes Bauteil aus Aluminiumbronze.

Wie man ein Material zähmt, das Wärme und Licht abstößt 🔥

Die größte Herausforderung bei Aluminiumbronze liegt in ihrer hohen Reflektivität und ihrer Fähigkeit, Wärme schnell abzuleiten. Diese Eigenschaften verhinderten, dass der Laser das Pulver gleichmäßig und stabil schmelzen konnte. Die Lösung des Teams bestand darin, die Prozessparameter wie Laserleistung und Scangeschwindigkeit präzise anzupassen. Dadurch konnte ein kontrolliertes Schmelzbad erzeugt werden, das die Reflektivität überwindet und die Wärmeleitfähigkeit beherrscht.

Wenn dein Lieblingsmaterial den Laser wie ein Spiegel zurückwirft 😵

Stellt euch die Frustration vor: Ihr habt ein Metallpulver mit idealen Eigenschaften, richtet einen leistungsstarken Laser darauf, bereit zum Schmelzen, und das Material gibt höflich den Großteil der Energie zurück. Es ist, als würde man versuchen, einen Eiswürfel mit einem Feuerzeug zu schmelzen, aber der Eiswürfel hat einen reflektierenden Schild. Gut, dass die Forscher von Skoltech nicht auf die Idee kamen aufzugeben, sondern stattdessen einen Weg fanden, die Aluminiumbronze zur Kooperation zu überreden. Letztendlich kommt es darauf an, mit der richtigen Konfiguration beharrlich zu sein.