Signal, Telegram und WhatsApp: Verschlüsselung ja, aber nicht gleich

24. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die drei beliebtesten Messaging-Apps versprechen, deine Unterhaltungen mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu schützen. Die Realität ist jedoch komplexer: Während Signal die Privatsphäre zu seiner Fahne macht, hinken Telegram und WhatsApp in Schlüsselaspekten wie der Erfassung von Metadaten oder der Transparenz ihres Codes hinterher.

Drei Smartphones mit Chat-Blasen: Signal zeigt ein solides Schloss, Telegram einen kaputten Schlüssel, WhatsApp ein Schloss mit schwebenden persönlichen Daten.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Technische Schlüsselunterschiede 🔐

Signal wendet standardmäßig eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten, Anrufe und Dateien an, unter Verwendung des Signal-Protokolls, das als Goldstandard der Branche gilt. Darüber hinaus ist es Open Source und speichert keine Metadaten wie deine IP oder Kontakte. WhatsApp verwendet dasselbe Protokoll, sammelt aber als Eigentum von Meta Metadaten für Werbezwecke. Telegram hingegen verschlüsselt nur in den geheimen Chats Ende-zu-Ende und lässt den Rest für seine Server sichtbar.

Das Paradoxon des allwissenden Messengers 🤔

Während Signal also nicht einmal weiß, ob du existierst, weiß WhatsApp, mit wem du sprichst, von wo und zu welcher Zeit, und Telegram weiß es wahrscheinlich, sagt es aber lieber nicht. Es ist, als hätte man drei Schlosser: einen, der nicht hinschaut, einen, der hinschaut, aber schwört, dass er nicht hinschaut, und einen dritten, der dir den Schlüssel gegen ein Like verkauft. Wähle dein digitales Schloss weise.