Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete über eine ungewöhnliche und anhaltende Dürre, die weite Teile Nordkoreas betrifft. Mit begrenzter Infrastruktur und einer historischen Ernährungsunsicherheit steht das Land vor einer direkten Bedrohung seiner frühen Saisonkulturen wie Weizen und Gerste. Sanktionen und Grenzschließungen verschärfen den Mangel an landwirtschaftlichen Betriebsmitteln.
Kanalreparatur als technische Antwort auf die Krise 🌾
Angesichts des fehlenden Niederschlags haben die Behörden ihre Bemühungen darauf konzentriert, die Ernten durch die Reparatur von Schleusen an Stauseen und Bewässerungskanälen zu schützen. Es werden technische Maßnahmen ergriffen, um die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen zu verbessern, wie die Optimierung der Nutzung des verfügbaren Wassers. Die veraltete Infrastruktur und der Mangel an Ersatzteilen schränken jedoch die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ein und lassen die Bauern in einer verletzlichen Position zurück.
Der Bewässerungsplan: darauf hoffen, dass der Himmel nicht vergisst ☀️
In der Zwischenzeit beten sie in Pjöngjang wahrscheinlich, dass der Himmel Gnade zeigt, denn mit alten Kanälen und verrosteten Schleusen wirkt die Lösung eher wie ein Akt des Glaubens als der Ingenieurskunst. Wenn das Wasser nicht kommt, wird der nächste offizielle Bericht vielleicht davon handeln, wie der Weizen gelernt hat, ohne es zu leben. Die Dürre ist anhaltend, aber auch die nordkoreanische Hoffnung.