Senatorin Segre warnt vor dem Hass, der achtzig Jahre später noch immer besteht

28. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die Senatorin auf Lebenszeit Liliana Segre, Überlebende des Holocausts, berichtete während einer Veranstaltung in der Holocaust-Gedenkstätte, dass sie Hassnachrichten erhält, in denen sie gefragt wird, warum sie nicht stirbt. Mit 96 Jahren verglich sie diese aktuellen Drohungen mit den Telefonanrufen, die sie 1938 vor ihrer Deportation erhielt. Segre äußerte ihre Verwirrung über die anhaltende Präsenz des Antisemitismus und wies darauf hin, dass der Hass von mehreren Regierungen zum Schweigen gebracht wurde.

Eine ältere Senatorin steht vor einer Holocaust-Gedenkstätte, mit ernstem Gesichtsausdruck und einem Hassbrief in ihren Händen.

KI filtert den Hass ebenfalls, beseitigt ihn aber nicht 🤖

Digitale Plattformen nutzen Systeme der künstlichen Intelligenz, um Hassreden zu erkennen, doch diese Algorithmen stoßen an Grenzen. Die Modelle der natürlichen Sprache identifizieren Muster verbaler Gewalt, können jedoch die menschliche Absicht hinter jeder Nachricht nicht stoppen. Die automatische Moderation reduziert die Sichtbarkeit von Hass, beseitigt aber nicht dessen Ursprung. Die Entwickler arbeiten an präziseren Filtern, obwohl das grundlegende Problem weiterhin kultureller und nicht technischer Natur ist.

Hass ist viral, hat aber keinen Sicherheitspatch 🛡️

Wäre Hass ein Bug, hätten die Ingenieure längst einen Patch veröffentlicht. Aber es stellt sich heraus, dass es kein Update gibt, das jemanden korrigiert, der es genießt, eine 96-jährige Dame zu belästigen. Während die KI lernt, Beleidigungen zu blockieren, produzieren wir Menschen weiterhin Nachrichten, die genauso giftig sind wie die von 1938, nur dass sie jetzt schneller ankommen. Zumindest hat der Hass-Spam eine bessere Zustellung als die Briefpost.