Sawe durchbricht die Zwei-Stunden-Marke beim London-Marathon

26. April 2026 Publicado | Traducido del español

Der Kenianer Sabastian Sawe hat erneut den London-Marathon gewonnen, diesmal jedoch mit einem historischen Detail: Er stoppte die Uhr bei 1:59:30 und unterbot damit die Zwei-Stunden-Marke in einem offiziellen Wettkampf. Er verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr und lässt die Bestzeit von Kelvin Kiptum um 35 Sekunden hinter sich. Eliud Kipchoge erreichte zwar 2019 bereits eine ähnliche Zeit, doch diese zählte nicht, da es kein offenes Rennen war.

Sawe überquert die Ziellinie in London, die Uhr zeigt 1:59:30, die Menge jubelt über seinen historischen Rekord unter zwei Stunden.

Das Schuhwerk und die Strategie hinter Sawes Rekord 🏃‍♂️

Der Fortschritt ist nicht nur physischer Natur. Sawe lief mit den neuesten Carbon-Schuhen der neuesten Generation, die darauf ausgelegt sind, bei jedem Schritt bis zu 4 % mehr Energie zurückzugeben. Darüber hinaus verwendete das Team der Tempomacher ein Echtzeit-GPS-Tempogebungssystem, das mit einem Elektroauto synchronisiert war, das die optimale Laufspur vorgab. Die Kombination aus Aerodynamik, Leichtgewicht und Schrittkontrolle ermöglichte es, über 42 Kilometer hinweg ein Tempo von 2:50 pro Kilometer zu halten, ohne zu ermüden.

Was Kipchoge nicht schaffte, gelang Sawe mit Tempomachern und GPS 🏆

Und während Kipchoge auf geschlossenen Rundkursen mit Autos und Bildschirmen läuft, stellt sich Sawe in London dem Verkehr, den Kurven und dem einen oder anderen abgelenkten Touristen und unterbietet die Zwei-Stunden-Marke, als ob er Brötchen holen ginge. Allerdings ist Kipchoges Leistung weiterhin genauso gültig: Der Unterschied ist, dass seine nicht offiziell war, so wie wenn man sagt, man hätte auf der Couch beim Fernsehen 200 Pulsschläge gehabt.