Der Aprilia-Direktor Massimo Rivola ist nach dem Großen Preis von Jerez gegen die FIM ausgerastet. Im Mittelpunkt der Debatte steht ein Vorfall zwischen Marc Márquez und einem Aprilia-Motorrad während des Rennens. Die Rennkommissare erlaubten Márquez, seinen Sieg zu behalten – eine Entscheidung, die Rivola als falsch bezeichnet und deren sofortige Überprüfung er fordert. Die Kontroverse erschüttert die Meisterschaft.
Das technische Reglement unter der Lupe von Aprilia 🏍️
Rivola zielt auf eine Lücke im technischen Reglement ab. Laut dem Direktor beeinträchtigte Márquez' Manöver die Linie eines Aprilia-Piloten, doch die Strafe blieb aus. Die FIM behauptet, es habe keinen schwerwiegenden Regelverstoß gegeben, doch Rivola fordert eine strengere Auslegung der Überhol- und Kontaktregeln. Die Debatte öffnet einen Riss darüber, wie die Grenzen auf der Strecke zwischen zwei rivalisierenden Herstellern gemessen werden.
Márquez: Die Kunst zu gewinnen, ohne zurückzublicken 🏆
Márquez fügt seinem Repertoire einen neuen Trick hinzu: Rennen zu gewinnen, während er Aprilia mit der existenziellen Frage zurücklässt, ob die Regeln existieren oder nur Vorschläge sind. Rivola seinerseits bereitet bereits ein Dossier für die FIM vor – mit Fotos, Videos und vielleicht einem Brief an die Heiligen Drei Könige, in dem er um Gerechtigkeit bittet. Währenddessen stoßen sie in der Ducati-Box mit Sekt an und bestellen eine Statue des Erleuchteten von Cervera.