Deutsche Forscher haben ein Kühlsystem entwickelt, das mit 3D-Druck hergestellt wird, schädliche Gase eliminiert und den Stromverbrauch senkt. Anstelle von herkömmlichen Kompressoren und Kältemitteln verwendet diese Technologie feste Materialien mit Formgedächtnis, die beim Verformen und Zurückgewinnen Wärme aufnehmen und abgeben. Das im 3D-Druckverfahren hergestellte Design optimiert die Wärmeübertragung und minimiert Verluste, wie EcoInventos berichtet.
Wie Formgedächtnislegierungen das Gas ersetzen ❄️
Das thermoelastische Prinzip basiert auf Legierungen, die ihre Struktur bei mechanischer Spannung ändern. Beim Verformen nimmt das Material Wärme aus der Umgebung auf; beim Zurückgewinnen seiner Form gibt es diese in einem kontinuierlichen Kreislauf ab. Der 3D-Druck ermöglicht die Herstellung von Kanälen und Oberflächen mit komplexen Geometrien, die den Wärmeaustausch maximieren. Dies vermeidet den Einsatz von Fluorkohlenwasserstoffen, die für den Treibhauseffekt verantwortlich sind, und reduziert die Energie, die zur Aufrechterhaltung niedriger Temperaturen in Haushalts- oder Industrieanwendungen benötigt wird.
Kälte ohne Gas: Der Kühlschrank, der das Montreal-Protokoll nicht kennt 🍺
Die Deutschen haben es also geschafft, dass eine Legierung die Arbeit eines Gases verrichtet, ohne den Planeten zu verschmutzen. Jetzt muss diese Technologie nur noch in unsere Küchen kommen, damit der Kühlschrank aufhört, wie ein Traktor zu klingen, und wir nebenbei noch Geld sparen. Als Nächstes wird das Eis nur durch das Drücken eines Knopfes hergestellt, obwohl sicherlich jemand einen Weg finden wird, das System auch zum schnelleren Kühlen von Bier zu nutzen.