Die neunte Ausgabe der Quirino-Preise fand auf Teneriffa statt und hob die Arbeit der iberoamerikanischen Animationsindustrie hervor. Der Gewinnerfilm war Decorado des Spaniers Alberto Vázquez. Weitere Auszeichnungen gingen an die kolumbianische Serie There Is Something Behind You und den portugiesischen Kurzfilm Dog Alone. Die Veranstaltung zielt darauf ab, der Branche Sichtbarkeit zu verleihen, obwohl weiterhin Ungleichgewichte in der Konzentration der Produktion bestehen.
Werkzeuge und Arbeitsabläufe in der zeitgenössischen Animation 🛠️
Die Produktion von preisgekrönten Projekten wie diesen hängt von hybriden Pipelines ab. Traditionelle Techniken, wie die Handzeichnung in Decorado, werden mit Standardsoftware für Compositing und Postproduktion kombiniert. Die Zugänglichkeit von Rendering- und 2D/3D-Animationswerkzeugen ermöglicht es mittelgroßen Studios, zu konkurrieren. Dennoch markiert der Mangel an spezialisierter Infrastruktur in einigen Regionen weiterhin eine technische Kluft zu den etablierteren kreativen Zentren.
Die magische Geopolitik der Animationspreise 🗺️
Es ist kurios, wie diese Auszeichnungen so viele Länder zusammenbringen, nur um im nächsten Moment zu zeigen, dass die kreative Landkarte einige Löcher aufweist. Es scheint, als flöge der iberoamerikanische Geist frei, lande aber immer auf denselben zwei oder drei Flughäfen. Vielleicht sollten sie eine Kategorie für den besten Film, der aus einem Keller ohne Glasfaseranschluss stammt, hinzufügen. So wäre die Vielfalt nicht nur kulturell, sondern auch postalisch.