Poked Studio hat einen 16-minütigen animierten Piloten mit dem Titel Pokedbots Delta City veröffentlicht, ein Roboterdrama, das im pulsierenden Neo-Tokio spielt. Die Geschichte folgt zwei Roboterfreunden, die nach einer Partynacht in Schwierigkeiten geraten, nachdem sie sich mit Energy-Drinks betrunken haben. Erstellt von drei Animatoren in Cardiff mit Blender und einem kleinen Budget, setzt der Kurzfilm auf eine direkte Erzählweise und einen auffälligen visuellen Stil.
Blender und drei Animatoren: der Motor hinter dem Roboter-Chaos 🤖
Das Team aus Cardiff nutzte Blender als Hauptsoftware zum Modellieren, Texturieren und Animieren jeder Szene von Delta City. Mit nur drei verantwortlichen Personen erforderte der Prozess eine Optimierung der Ressourcen: von der nächtlichen Beleuchtung Neo-Tokios bis hin zu den Bewegungen der Roboter. Das begrenzte Budget erzwang praktische Entscheidungen, wie die Verwendung modularer Assets und wiederverwendbarer Animationszyklen. Das Ergebnis ist ein 16-minütiger Pilot, der visuelle Flüssigkeit über extreme Details stellt und zeigt, was eine kleine Gruppe mit zugänglichen Werkzeugen erreichen kann.
Betrunken mit Akku: wenn Roboter Menschen imitieren 🍻
Zwei Roboter zu sehen, die nach ein paar Dosen Energy-Drink durch Neo-Tokio torkeln, hat seinen Reiz. Die Prämisse deutet an, dass selbst in einer Zukunft mit Hightech die altbekannten Probleme bestehen bleiben: schlechte nächtliche Entscheidungen und metallische Kater. Es ist keine tiefgründige Reflexion über künstliche Intelligenz, sondern ein Vorwand, um Chassis und LED-Leuchten mitten im urbanen Chaos kollidieren zu sehen. Zumindest muss sich niemand um den Kater am nächsten Tag sorgen.