Orange-Kardinalbarsch aus Guam, der Untermieter der Unterwasserhotels

26. April 2026 Publicado | Traducido del español

In den Tiefen des Meeres vor Guam hat ein kleiner, leuchtend orangeroter Fisch eine ungewöhnliche Heimat gefunden. Er bewohnt keine natürlichen Riffe, sondern vom Menschen geschaffene künstliche Strukturen. Die Rede ist vom Orange-Kardinalbarsch, einer Art, die verlassene Unterwasserhotels in großer Tiefe besiedelt und sich an eine Umgebung aus Beton und Metall angepasst hat.

Ein leuchtend orangeroter Kardinalbarsch lugt zwischen Rissen in Beton und rostigem Metall in einem verlassenen Unterwasserhotel in Guam hervor.

Meerestechnik und künstliche Besiedlung 🐠

Die Unterwasserhotels, ursprünglich für den Luxustourismus konzipiert, wurden als künstliche Riffe versenkt. Ihre Stahl- und Betonstruktur bietet Schutz vor Raubtieren in Gebieten, die kaum Sonnenlicht erreicht. Der Orange-Kardinalbarsch nutzt diese Räume zur Fortpflanzung und verwendet die Hohlräume der versunkenen Zimmer als Verstecke. Meeresbiologen untersuchen, wie diese Konstruktionen die Wanderungsmuster der Art verändern.

Ein Gast, der die Rechnung nicht bezahlt 🐟

Während Touristen von einem Meerblick vom Bett aus träumten, haben sich diese Fische eingenistet, ohne einen einzigen Dollar zu bezahlen. Jetzt bewohnen sie die teuersten Suiten des Meeresbodens, mit Reinigungsservice inklusive, dank der Strömungen. Gäbe es ein Bewertungssystem, würden sie sicherlich die Geräumigkeit der Zimmer loben, sich aber darüber beschweren, dass der Zimmerservice nur Plankton serviert.