Dreidimensionales Profiling gegen Fälschung: der Fall der in Harz gedruckten Banknote

30. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die Fälschung von Banknoten hat mit dem Auftauchen einer hochwertigen Charge, die grundlegende optische Verifikationssysteme täuschte, ein neues Niveau an Raffinesse erreicht. Doch die Tintentopografie, oder forensische Stichtiefdruckanalyse, deckte den Betrug auf. Eine Analyse mit einem hochauflösenden 3D-Profilometer offenbarte, dass das charakteristische Relief des Tiefdrucks nicht vom Druck einer Metallplatte herrührte, sondern von einem 3D-Druck aus Harz, der die Oberflächentextur nachbildete.

Mikroskopische Aufnahme einer gefälschten Banknote, die ein 3D-Harzrelief anstelle von metallischem Tiefdruck zeigt

Forensische Pipeline: Vom mikrometergenauen Profil zum 3D-Beweis 🕵️

Der Arbeitsablauf begann mit der Erfassung der Banknotenoberfläche mittels eines 3D-Profilometers, wodurch eine Punktwolke mit submikrometergenauer Präzision erzeugt wurde. Diese Daten wurden in MATLAB verarbeitet, wo eine Analyse von Querprofilen durchgeführt wurde, um die Höhe der Tinte zu messen. Es wurden periodische Unregelmäßigkeiten und eine übermäßige Gleichmäßigkeit im Relief festgestellt, die mit dem zufälligen Verschleiß einer Stahlmatrix unvereinbar waren. Der letzte Schritt war die Visualisierung in Blender, wo Normal Maps und spekulare Schattierung auf das 3D-Netz angewendet wurden. Dies offenbarte parallele Mikrorillen und überlappende Schichtmuster – den eindeutigen Fingerabdruck eines UV-härtenden 3D-Harzdruckers, der das Material in Schichten aufträgt, anstatt das Papier durch Druck zu verformen.

Wenn die perfekte Kopie den Fälscher überführt 🔍

Dieser Fall zeigt, dass die 3D-Technologie nicht nur zum Erschaffen, sondern auch zum Entlarven dient. Während das menschliche Auge und sichtbare Lichtsensoren durch eine exakte Farbkopie getäuscht werden können, enthüllt die topografische Analyse die Physik des Herstellungsprozesses. Die digitale Fälschung, so präzise sie auch sein mag, hinterlässt eine geometrische Signatur, die sie von der analogen Handwerkskunst des Kupferstichs unterscheidet. In Zukunft wird die 3D-Profilometrie zu einem Standardwerkzeug in jedem forensischen Labor werden, das sich mit der Dokumentenechtheitsprüfung befasst.

Als Experte für 3D-Rekonstruktion: Welche Technik der Oberflächenprofilierung würdest du empfehlen, um eine echte Banknote von einer durch Harzdruck gefälschten zu unterscheiden, unter der Annahme, dass beide auf den ersten Blick ähnliche visuelle Merkmale aufweisen könnten?

(PS: In der forensischen Pipeline ist es am wichtigsten, die Beweise nicht mit den Referenzmodellen zu vermischen... sonst hat man am Ende einen Geist am Tatort.)