Patti Smith erhält den Prinzessin-von-Asturien-Preis der Künste 2026

29. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die Dichterin, Musikerin und Aktivistin Patti Smith wurde mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis für Kunst 2026 ausgezeichnet. Mit 79 Jahren gilt die Autorin von Horses als eine universelle Künstlerin und Rocklegende. Ihr Werk zeichnet sich durch ein starkes soziales Engagement aus, bei dem Kunst als Werkzeug der Anklage und Heilung angesichts der Ungerechtigkeiten der heutigen Welt dient.

Patti Smith, mit ihrer charakteristischen grauen Mähne und dunkler Jacke, hält den Prinzessin-von-Asturien-Preis für Kunst 2026 und lächelt vor einem Rednerpult mit Mikrofonen.

Analoger Sound als digitaler Widerstand 🎸

In einer Ära, die von algorithmischer Musikproduktion und Streaming dominiert wird, hat Smith eine feste Haltung für analoge Authentizität bewahrt. Ihr kreativer Prozess priorisiert die Aufnahme auf Band und manuelle Bearbeitung, wobei sie Autotune und vorgefertigte Loops ablehnt. Diese Methodik, obwohl langsamer und teurer, erzeugt eine Klangtextur, die mit Plugins nicht zu replizieren ist. Für Audioentwickler bedeutet die Analyse ihrer Alben zu studieren, wie menschliche Unvollkommenheit einen einzigartigen digitalen Fingerabdruck im Gegensatz zur sterilen Präzision der KI schafft.

Der Tag, an dem Patti Smith einen modernen Synthesizer ausprobierte 🤖

Es heißt, jemand habe ihr einen hochmodernen Synthesizer mit tausend Presets geschenkt. Sie schaltete ihn ein, hörte sich Preset 437 (einen Dubstep-Glitch) an, schaltete ihn aus und sagte: Das klingt wie ein kaputter Aufzug auf dem Mond. Daraufhin griff sie zu ihrer Akustikgitarre von 1975, stimmte eine Saite absichtlich falsch und nahm eine dreiminütige Hymne auf. Der Synthesizer dient seitdem als Briefbeschwerer in ihrem Studio. Ironie der Technologie: Manchmal ist das Fortschrittlichste das, was wir am wenigsten brauchen.