Paola Picotti erhält den Otto-Naegeli-Preis zweitausendsechsundzwanzig für Fortschritte in der Proteomik

22. April 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Forscherin Paola Picotti hat den Otto-Naegeli-Preis 2026 erhalten, eine der bedeutendsten medizinischen Auszeichnungen der Schweiz. Der mit 200.000 Schweizer Franken dotierte Preis würdigt ihre Arbeit an der Entwicklung von Methoden der Massenspektrometrie. Ihre Technologie ermöglicht die Analyse von tausenden 3D-Strukturen von Proteinen in komplexen biologischen Proben, ein entscheidender Schritt zum Verständnis der molekularen Grundlagen von Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. 🏆

Paola Picotti recibe el premio por su tecnología de espectrometría de masas para estudiar proteínas.

Die Technologie, die die Form von Proteinen in ihrer natürlichen Umgebung einfängt 🔬

Die von Picotti und ihrer Gruppe entwickelte Methode konzentriert sich auf die Analyse der tertiären Struktur von Proteinen direkt in Zellextrakten, ohne sie aufreinigen zu müssen. Die Technik verwendet ein chemisches Markierungsprotokoll, das in Kombination mit Massenspektrometrie aufdeckt, welche Regionen der Proteine exponiert oder gefaltet sind. Dies erzeugt massive strukturelle Karten, die zeigen, wie sich Proteinstrukturen unter pathologischen Bedingungen verändern, was Hinweise auf Krankheitsmechanismen liefert.

Endlich eine Maschine, die die Launen der Proteine versteht 📸

Es ist, als hätten die Proteine, diese molekularen Diven, die sich auf tausend Arten falten, endlich ihren Paparazzi-Fotografen gefunden. Picottis Technik macht gleichzeitig Tausende von Standbildern, ohne ihnen Zeit zu geben, sich zurechtzumachen. So können wir ihre wahre Form sehen, wenn sie glauben, dass niemand hinschaut, mitten im Chaos einer Zelle. Ein Fortschritt, um aufzuhören zu raten, was schiefgelaufen ist, und um anfangen zu können, mit dem Finger auf die fehlgefalteten Proteine zu zeigen.