Eine neue Studie schlägt vor, Multiband-Beobachtungen von Gravitationswellen zu nutzen, um die Unsicherheit der Hubble-Konstante (H₀) zu verringern. Durch die Kombination von Signalen primordialer Schwarzer Löcher, sowohl induzierter als auch von Verschmelzungen, schätzen die Forscher, dass die Genauigkeit durch die Kreuzung von Daten des geplanten Square Kilometre Array und des Einstein Telescope deutlich verbessert werden könnte.
Wie die Kombination von Signalen und zukünftigen Detektoren die Fehlertoleranz verringert 🎯
Der Schlüssel liegt darin, die durch Verschmelzungen primordialer Schwarzer Löcher erzeugten Gravitationswellen mit den durch ihre Dichteschwankungen induzierten Signalen zu paaren. Durch die Analyse beider Typen im selben Rahmen können Degenerationen aufgebrochen werden, die die Entfernung und die Rotverschiebung betreffen. Mit den Daten von SKA und ET erreichen die Autoren in optimistischen Szenarien Fehlermargen von unter 2% und bieten eine unabhängige Möglichkeit, die kosmische Expansion zu messen, ohne auf Supernovae oder den kosmischen Mikrowellenhintergrund angewiesen zu sein.
Der Hubble, die Schwarzen Löcher und der Tag, an dem das Einstein Telescope uns rettet 🛸
Natürlich hängt das alles davon ab, dass es primordiale Schwarze Löcher gibt, was nicht gerade wenig ist. Sie sind wie dieser Verwandte, von dem alle reden, den aber noch niemand persönlich gesehen hat. Außerdem sind die Detektoren noch nicht in Betrieb, also messen wir den Hubble derzeit mit der gleichen Genauigkeit wie eine auf eine Serviette gezeichnete Karte. Aber hey, wenn es funktioniert, wäre es das erste Mal, dass uns theoretische Schwarze Löcher helfen, die Astronomen auf einen Nenner zu bringen.