NASA erforscht additive Fertigung der GRX-810-Legierung für Triebwerke

22. April 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein von der NASA unterstütztes Konsortium macht Fortschritte bei Herstellungs- und Reparaturmethoden für die Legierung GRX-810. Dieses Material ist dafür ausgelegt, extremen Bedingungen in Raketentriebwerken und Turbinen standzuhalten. Das Projekt, das über das STTR-Programm finanziert wird, involviert die University of Utah, Penn State und Elementum 3D. Für den Bürger bedeutet dies Fortschritt in der Raumfahrttechnologie, der zukünftige industrielle Ableger haben könnte.

Ein Raketentriebwerk mit einem komplexen, 3D-gedruckten Metallteil, das durch extreme Hitze auf einem Prüfstand glüht.

Kaltgasspritzen zur Herstellung und Reparatur von Superlegierungen 🛠️

Die Schlüsseltechnik ist die additive Fertigung durch Kaltgasspritzen. Anstatt das Metall mit einem Laser zu schmelzen, wird Pulver der Legierung GRX-810 mit Überschallgeschwindigkeit auf ein Substrat beschleunigt. Die Partikel verformen sich und verbinden sich mechanisch im kalten Zustand. Dies ermöglicht die Herstellung oder Reparatur von Komponenten mit geringerer thermischer Belastung und stabiler Mikrostruktur, ideal für Hochtemperatur- und Hochbelastungsumgebungen in der Raumfahrtantriebstechnik.

Dein Auto braucht das nicht, aber eine Rakete schon 🚀

Während wir uns über einen Kratzer in der Autotür sorgen, muss die NASA Komponenten kalt verschweißen, die über tausend Grad aushalten. Das ist ein anderes Level der Sorge. Vielleicht kommt diese Technologie eines Tages in normale Werkstätten, aber vorerst hat der interstellare Mechaniker eine kompliziertere Aufgabe, als eine Zündkerze zu wechseln. Allerdings kann man sich dabei nicht nach einem Kostenvoranschlag umsehen, ohne in Ohnmacht zu fallen.