Telefónica zieht bei seiner Fernsehsparte einen Schachzug. Alfonso Gómez Palacio, bisher Präsident von Telefónica Hispanoamérica, übernimmt die Position des CEO von MovistarPlus. Er ersetzt Daniel Domenjó, der nach nur einem Jahr im Amt seit März 2025 aus eigenem Entschluss ausscheidet. Der Führungswechsel wird in den kommenden Monaten geordnet vollzogen.
Die technische Herausforderung: Die OTT-Plattform stabilisieren 🎯
Gómez Palacio erbt eine Plattform, die ihr Inhaltsangebot festigen und die Benutzererfahrung in einem gesättigten Markt verbessern möchte. Die Integration von On-Demand-Diensten, die Optimierung des 4K-Streamings und die Reduzierung der Latenz bei Live-Übertragungen stehen noch aus. Er wird sich auch der Konkurrenz von Netflix, Prime Video und DAZN stellen müssen, während die Abonnentenbasis auf agilere Oberflächen und weniger Wiedergabefehler drängt.
Ein Jahr Amtszeit: Gerade genug Zeit, um den Sessel zu wärmen 🪑
Domenjó hielt so lange wie ein Probeabo bei MovistarPlus. Er kam, sah und... ging. Zwölf Monate später ist der CEO-Sessel wieder vakant. Gómez Palacio, es gewohnt, in Hispanoamerika Krisen zu managen, steht nun vor der Herausforderung, dass niemand den Dienst nach dem zweiten Monat kündigt. Allerdings: Sollte die Sache schiefgehen, kann er immer auf seinen alten Posten zurückkehren. Fernbedienungen verzeihen nichts.