Das von Antoine Fuqua inszenierte Biopic über das Leben von Michael Jackson hat auf Rotten Tomatoes einen unerwarteten Meilenstein erreicht. Mit einer 97%igen Zustimmung der Kritiker übertrifft es andere Musik-Biografien wie *Bohemian Rhapsody* oder *Rocketman* und platziert sich als die am höchsten bewertete Produktion in der Geschichte der Plattform. Der Film verbindet Drama und Musik, um die Licht- und Schattenseiten des King of Pop zu erkunden.
Die Technologie hinter dem Biopic: Digitale Nachbildung und immersiver Sound 🎧
Fuqua nutzte fortschrittliche Motion-Capture- und CGI-Techniken, um Jacksons ikonische Tanzschritte nachzubilden, mit einem digitalen Double, das mit Stunden an Originalmaterial trainiert wurde. Das Soundteam arbeitete mit remasterten Aufnahmen aus den Westlake Studios und wandte Algorithmen zur Spurentrennung an, um die Stimme des Sängers zu isolieren. Der endgültige Mix wurde in Dolby Atmos erstellt und bietet ein Hörerlebnis, das den Zuschauer in die Konzerte der Achtziger Jahre versetzt.
Die Kritik verzeiht (fast) alles, wenn der Moonwalk funktioniert 🕺
Es scheint, dass die Kritiker beschlossen haben, die drei Stunden Filmmaterial und den Cameo-Auftritt von Bubbles dem Schimpansen zu ignorieren, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Tanz. Selbst die größten Skeptiker sind angesichts der Nachbildung des Konzerts von Bukarest 1992 eingeknickt. Allerdings erwähnt niemand, wie es gelang, das Thema des Sauerstoff-Pyjamas im Drehbuch zu vermeiden. Wenn der Rhythmus stimmt, ist alles vergeben.