Marty Supreme und seine unsichtbaren Tricks: So wurde ohne Tischtennisball gedreht

29. April 2026 Publicado | Traducido del español

Im neuen Film von Josh Safdie, Marty Supreme, wiederholt VFX-Supervisor Eran Dinur seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur, um unsichtbare Effekte zu priorisieren. Authentizität war entscheidend, daher wurden Greenscreens minimiert. Um den Workflow zu managen, arbeitete er mit einer Produzentin in New York und einem Executive Producer in Los Angeles zusammen und delegierte Aufgaben, um sich auf das Kreative und Technische konzentrieren zu können.

Ein Bild vom Set von Marty Supreme: Ein Schauspieler imitiert einen Tischtennisschlag ohne Ball, umgeben von VFX-Technikern und minimalen Greenscreens.

Geteilter Workflow und ein Autorentitel 🎬

Die Firmen Folks und El Ranchito wurden ausgewählt, weil sie denselben Workflow teilten, was die Postproduktion beschleunigte. Folks kümmerte sich um die Menschenmengen und El Ranchito um andere Einstellungen. Der Titel stammte von The Artery in New York. Man entschied sich, an realen Drehorten zu filmen, wie dem Broadway-Theaterbezirk, um später anachronistische Elemente zu entfernen oder computergenerierte Lastwagen hinzuzufügen. Ein praktischer Ansatz, der unnötige Künstlichkeit vermied.

Das Geister-Tischtennis: Ohne Ball zu drehen birgt Risiken 🏓

Für die Tischtennisszenen war die Entscheidung ebenso mutig wie riskant: ohne echten Ball zu filmen. Ja, Schauspieler, die mit Schlägern in die Luft schlagen, als wären sie Pantomimen in einem imaginären Tennisspiel. Dinur ging das Risiko ein und argumentierte, dass sie so mehr Kontrolle in der Postproduktion hätten. Mit anderen Worten: Die Schauspieler erledigten die Drecksarbeit, damit später die Computer den Spaß machen konnten. Allerdings wurde ihnen nicht gesagt, dass sie wie Balletttänzer aussehen würden.