Die Filmakademie wird am 13. Mai in ihrem Sitz in Madrid der Regisseurin María Ripoll huldigen. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Zyklus Maestras stattfindet, wird ein Gespräch zwischen der Filmemacherin und der Vizepräsidentin Susi Sánchez beinhalten, gefolgt von der Vorführung ihres Debütfilms Lluvia en los zapatos. Ripoll hat Filme wie Tu vida en 65, Ahora o nunca und También esto pasará inszeniert.
Die Plansequenz als narratives Werkzeug in ihrem Kino 🎬
Ripoll hat einen visuellen Stil entwickelt, der die narrative Flüssigkeit und die emotionale Verbindung mit dem Zuschauer priorisiert. In Lluvia en los zapatos, ihrem Debüt, zeigt sich bereits ein maßvoller Einsatz von Plansequenzen, um die Natürlichkeit der schauspielerischen Leistungen einzufangen. Die Regisseurin verbindet eine klassische Inszenierung mit einem Schnitt, der abrupte Schnitte vermeidet und darauf abzielt, dass die Kamera im Rhythmus der Figuren atmet. Ihre Beherrschung des inneren Tempos jeder Szene ermöglicht es, dass Dialoge und Stille das gleiche dramatische Gewicht haben.
Das Drama, einen funktionierenden Projektor für ihre Ehrung zu finden 😅
Alles sehr schön: Ehrung, Vizepräsidentin, Gespräch mit der Filmemacherin und Vorführung ihres Debütfilms. Aber niemand traut sich zu fragen, ob der Projektor der Akademie Lluvia en los zapatos in ordentlicher Qualität wiedergeben wird oder ob, wie bei deinen Eltern zu Hause, das Bild in den entscheidenden Momenten verpixelt. Aber gut, falls es schiefgeht, hat Ripoll ja bereits Erfahrung darin, das Chaos zu inszenieren. Wenigstens hängt das Gespräch mit Susi Sánchez nicht von einem HDMI-Kabel ab.