Das Filmfestival von San Sebastián hat eine neue Direktorin. Maialen Beloki wird das Amt im Januar 2027 übernehmen und José Luis Rebordinos nach 16 Jahren an der Spitze ablösen. Die Entscheidung fiel einstimmig im Verwaltungsrat, der aus den baskischen Institutionen und dem Kulturministerium besteht, nach einem öffentlichen Auswahlverfahren, das von der Beratungsfirma Batea durchgeführt wurde.
Digitaler Wandel und neue Protokolle in der Festivalverwaltung 🖥️
Die Ankunft von Beloki bringt eine Aktualisierung der Verwaltungssysteme des Festivals mit sich. Es wird die Implementierung einer einheitlichen Plattform für Akkreditierungen, Programmplanung und Logistik erwartet, die auf offenen APIs basiert und eine Integration von Echtzeitdaten ermöglicht. Auch die Cybersicherheitsprotokolle werden überarbeitet, um die Metadaten der Filme und die Vertriebsvereinbarungen zu schützen. Die Streaming-Infrastruktur für virtuelle Vorführungen wird ein weiterer wichtiger Punkt sein, mit verteilten Servern zur Reduzierung der Latenz bei Online-Projektionen.
Rebordinos geht, aber der rote Teppich bleibt 🎬
Nach 16 Jahren verlässt Rebordinos den Posten, ohne dass eine Abschiedskampagne mit eingeschlossener Statuette nötig wäre. Beloki erbt ein funktionierendes Festival, aber auch die Herausforderung, den roten Teppich nicht in einen Algorithmen-Laufsteg zu verwandeln. Das Einzige, was sicher ist, ist, dass die Fotografen weiterhin die Prominenten bitten werden, nach links zu schauen, und die Kritiker, dass die Filme weniger als drei Stunden dauern.