Das Studio M83 hat sich der Herausforderung gestellt, das Ende der Welt in The Great Flood zu visualisieren, einem Science-Fiction-Film, in dem die Menschheit ums Überleben gegen eine Wasser-Katastrophe kämpft. Ihre Arbeit zeigt nicht nur riesige Wellen und einstürzende Städte, sondern übersetzt die Verzweiflung einer ungewissen Zukunft in Bilder, die den Zuschauer in den Sitz drücken.
Fluidsimulation und Chaos-Rendering 🌊
Um das apokalyptische Ausmaß zu erreichen, kombinierte M83 Fluidsimulationen basierend auf Partikeldynamik mit prozeduralen Zerstörungssystemen. Jede 300 Meter hohe Welle erforderte Berechnungen der Interaktion mit Metallstrukturen und Trümmern, um das generische Aussehen einer digitalen Katastrophe zu vermeiden. Das Team entwickelte spezifische Shader für das trübe und verschmutzte Wasser, sodass der Zuschauer das Gewicht und die Viskosität des Desasters spürt, ohne auf generische Effekte zurückzugreifen.
Spoiler: Der CGI-Delfin überlebt den dritten Akt nicht 🐬
Inmitten all des digitalen Chaos platzierte M83 einen Cameo-Auftritt eines animierten Delfins, der verzweifelt zwischen den Überresten eines Wolkenkratzers schwimmt. Die Künstler verbrachten drei Wochen damit, seinen panischen Gesichtsausdruck realistisch zu gestalten. Dann wird das arme Tier von einem Strudel verschlungen. Der Regisseur sagte, es sei eine Hommage an die Natur, aber im Studio nennen sie es den teuersten Witz der Produktion.