Die Denkmalkommission der Junta de Andalucía hat grünes Licht für die Restaurierung von drei Glasfenstern der Kathedrale von Sevilla gegeben, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert datiert werden. Der durch Feuchtigkeit, Umweltverschmutzung und den Zahn der Zeit verursachte Verfall machte einen Eingriff erforderlich, der Reinigung, Festigung und Ergänzung fehlender Teile umfasst, mit dem Ziel, diesen religiösen Darstellungen ihren ursprünglichen Glanz zurückzugeben.
Präzisionstechniken zur Rettung des Lichts des 16. Jahrhunderts 🛠️
Der technische Prozess wird von Konservierungsspezialisten überwacht. Es werden Reinigungsmethoden mit einem leistungsschwachen Laser eingesetzt, um den Schmutz zu entfernen, ohne das Originalglas zu beschädigen. Die Festigung der fragilen Teile erfolgt mit reversiblen Harzen der neuesten Generation, und die Fehlstellen werden mit handgeblasenem Glas ergänzt, das dem Original in seinen Eigenschaften ähnelt. Die gesamte Arbeit wird für zukünftige Eingriffe in einem digitalen Register dokumentiert.
Technologisches Wunder: bloß nicht dem Heiligen Begräbnis verraten 😅
Während die Experten ihre Laser und Harze verfeinern, kann man nicht umhin zu denken, dass die Technologie endlich ein Wunder vollbringt, das der sevillanische Regen nicht konnte. Es fehlt nur noch, dass nach der Fertigstellung jemand daran denkt, auch die Fensterscheiben der Tür zu putzen, die eine Staubschicht haben, die selbst den stoischsten Costalero (Karren- oder Sänftenträger) herausfordert. Allerdings, wenn das Ergebnis so gut ist, werden die Touristen vielleicht aufhören zu fragen, ob die Sonne da durchkommt oder ob es ein Instagram-Filter ist.