Das Europäische Parlament hat grünes Licht für eine Erhöhung des langfristigen Haushalts der Union um 10 % gegeben. Zur Finanzierung werden neue Einnahmequellen vorgeschlagen: eine Digitalsteuer für große Konzerne, Abgaben auf Online-Glücksspiele, ein erweiterter CO2-Mechanismus und Steuern auf Kryptowährungsgewinne. Die Maßnahme zielt darauf ab, der EU eigene Mittel zu verschaffen. 🇪🇺
Digitalsteuer und Krypto: der neue Steuerrahmen 💰
Der Vorschlag umfasst eine Steuer von 0,2 % auf die Marktkapitalisierung großer Technologieunternehmen wie Google oder Meta. Darüber hinaus werden Transaktionen mit Kryptowährungen und Kapitalgewinne aus diesen Vermögenswerten besteuert. Der CO2-Mechanismus wird auf weitere Sektoren ausgeweitet, und Online-Glücksspiele zahlen Gebühren pro Wette. Die geschätzten Einnahmen belaufen sich auf rund 15 Milliarden pro Jahr.
Brüssel entdeckt die digitale Goldmine ⛏️
Die EU hat das Licht gesehen: Wenn man Kryptos nicht regulieren kann, besteuert man sie zumindest. Denn nichts sagt digitale Zukunft so sehr wie eine Maut für jede Krypto-Überweisung. Währenddessen fragen sich Bitcoin-Miner, ob sie ihre Gebühren in Satoshis oder in klingender Münze zahlen werden. Zumindest wird das Online-Glücksspiel seinen Teil beitragen: Geld zu verlieren war noch nie so steuerlich verantwortungsvoll.