Microsoft gibt sein Projekt, einen Xbox-Spielestore für Mobilgeräte zu schaffen, nicht auf, obwohl die Pläne eindeutig ins Stocken geraten sind. Die 2022 angekündigte Plattform sollte eigentlich 2024 starten, ist aber auf die unüberwindbare Barriere der Richtlinien der dominanten App Stores gestoßen. Das Unternehmen hatte darauf vertraut, dass regulatorische Veränderungen die Öffnung erzwingen würden, doch die Realität sah anders aus. 🎮
Der Pivot zu einer Progressive Web App als Plan B 🌐
Angesichts der Unmöglichkeit, eine native App zu verteilen, hat Microsoft die Entwicklung auf eine Progressive Web App umgelenkt. Diese webbasierte Lösung umgeht die Beschränkungen der Stores und deren Provisionen, stellt aber technische Herausforderungen in Bezug auf Leistung und Hardwarezugriff dar. Die Wirksamkeit dieses Weges hängt davon ab, ob mobile Browser fortschrittliche APIs unterstützen, was ebenfalls weitgehend von denselben Akteuren im Ökosystem kontrolliert wird.
Warten, bis die DMA die Tür öffnet... mit einem Kran ⏳
Microsofts Strategie scheint es zu sein, abzuwarten, bis die europäische Regulierung Apple zwingt, seine Festung zu öffnen. Es ist ein Geduldsspiel, bei dem das Unternehmen aus Redmond beobachtet, wie fremde Rechtskämpfe sich entwickeln, in der Hoffnung, sich durch den Spalt zu zwängen. Unterdessen ist ihr Web-Store wie die Konsole, aber ohne Stecker, ein theoretisch solider Plan, der davon abhängt, dass ein anderer das Schloss entfernt.