Am 30. April 1986 machte Italien seinen ersten Schritt in das digitale Zeitalter. Vom Nationalen Universitätszentrum für elektronisches Rechnen (Cnuce) in Pisa aus wurde die erste Internetverbindung des Landes hergestellt. Eine Gedenktafel in der Via Santa Maria erinnert an diesen Moment, und Andrea Lenzi, Präsident des CNR, betonte die Rolle der öffentlichen Forschung bei der digitalen Transformation Italiens.
Die technische Infrastruktur hinter dem ersten italienischen Knotenpunkt 🌐
Die Verbindung erfolgte über eine Satellitenverbindung, die Pisa mit dem US-amerikanischen Netzwerk ARPANET verband. Das Cnuce, ausgestattet mit IBM-Systemen und Mainframes der damaligen Zeit, fungierte als Gateway. Der Nationale Forschungsrat (CNR) förderte diese Entwicklung und nutzte TCP/IP-Protokolle in einem akademischen Umfeld. Es gab keine großen Ankündigungen, nur Ingenieure und Datenleitungen, die das Land veränderten.
Als Italien sich verband... und niemand es bemerkte 🤯
Während die Italiener 1986 über die Fußball-Weltmeisterschaft und die ersten Walkmans diskutierten, gelang einer Gruppe von Technikern in Pisa das, was heute wie Magie erscheint: Daten senden, ohne ein Fax zu verwenden. Die Gedenktafel ist eine Erinnerung daran, dass es vor den Memes und den sozialen Netzwerken Menschen gab, die gegen Kabel und laute Modems kämpften. Fast so episch wie kostenloses WLAN zu finden.