Die aragonesische Schriftstellerin Irene Vallejo beendet ihre sechsjährige internationale Tournee mit El infinito en un junco, einem Werk, das in 40 Sprachen übersetzt wurde. Der krönende Abschluss der literarischen Reise findet in der arabischen Welt statt, genauer gesagt in Kairo und Alexandria, Städten, in denen das Buch seinen Anfang nahm. Ein Abschluss eines Kreislaufs, der kulturelle Grenzen überschreitet und die Liebe zum Lesen feiert.
Die Reise des Buches: von den Papyri zur globalen digitalen Verbreitung 📚
Vallejos Werk, das die Geschichte des Buches von den Papyri bis zum digitalen Zeitalter erforscht, wird nun in 40 Sprachen über E-Book-Plattformen und Hörbücher vertrieben. Der Lokalisierungsprozess erforderte Teams von spezialisierten Übersetzern für Sprachen wie Arabisch, Chinesisch und Russisch. Die Verlage setzten Systeme zur Verwaltung digitaler Rechte ein, um gleichzeitige Veröffentlichungen in mehreren Märkten zu koordinieren und Logistik- sowie Lagerkosten zu optimieren.
Und währenddessen zu Hause: Der Stapel ungelesener Bücher bewegt sich nicht 😅
Während Vallejo den globalen Erfolg feiert, sammeln wir gewöhnlichen Leser weiterhin Exemplare auf dem Nachttisch mit dem festen Versprechen, sie eines Tages zu lesen. Die Autorin hat 40 Länder besucht, während wir es kaum schaffen, über Seite 20 des letzten Schinkens hinauszukommen, den wir im Angebot gekauft haben. Zumindest zeigt ihre Tournee, dass jemand tatsächlich beendet, was er beginnt. Wir sammeln weiterhin Lesezeichen.