Das Visual-Effects-Studio Ingenuity Studios hat seine Arbeit an der zweiten Staffel des One-Piece-Live-Action-Films detailliert beschrieben. Sein Hauptaugenmerk lag darauf, die ikonische Loguetown, die Stadt, in der die East Blue endet, wieder aufzugreifen und zu erweitern. Das Team beschränkte sich nicht darauf, das bereits Gesehene nachzubilden, sondern vergrößerte den Maßstab der Kulisse und bereicherte ihre Atmosphäre, um ihr in dieser Phase der Geschichte neues Leben einzuhauchen.
Konstruktion einer erzählerischen Kulisse durch digitale Techniken 🎨
Der Prozess ging von den Assets und Designs der ersten Staffel aus, hatte aber das Ziel, eine vollständigere und belebtere Stadt zu zeigen. Die digitalen Hintergründe wurden erweitert, indem Tiefe und neue, in der Ferne sichtbare Stadtviertel hinzugefügt wurden. Die Arbeit an der Atmosphäre war entscheidend; die Integration von Lichteffekten, Rauch und Partikeln verstärkte das Gefühl eines geschäftigen Hafens voller Geschichte. Dies ermöglichte weitere Einstellungen und eine größere Immersion in den entscheidenden Moment, der sich dort abspielt.
Wenn das digitale Set mehr Statisten braucht als ein Konzert 👥
Um Loguetown wie einen belebten Hafen wirken zu lassen, war eine Armee digitaler Charaktere erforderlich. Während bei den Dreharbeiten nur wenige Statisten über das Set liefen, vervielfachten die VFX-Künstler diese Präsenz später um das Hundertfache. Man fragt sich, ob einer dieser CGI-Bürger eine virtuelle Miete für das Leben im Vordergrund zahlen musste oder ob es nur verlorene Seelen sind, die ewig durch die Hintergrund-Render irren. Zumindest musste man sie nicht beim Catering verpflegen.