Schweizer KI erkennt Schmerz bei Laborratten mit hoher Genauigkeit

28. April 2026 Publicado | Traducido del español

Ein Team der ETH Zürich hat GrimACE vorgestellt, ein KI-System, das Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen von Mäusen analysiert, um Anzeichen von Schmerz oder Unwohlsein zu erkennen. Bisher war diese Bewertung auf das menschliche Auge angewiesen, mit subjektiven und inkonsistenten Ergebnissen. Das neue Werkzeug verspricht, das Tierwohl in der Forschung zu standardisieren.

Eine weiße Maus auf dunklem Hintergrund, deren Gesicht von Laserlichtstreifen beleuchtet wird; GrimACE verarbeitet ihre Ausdrücke und Haltung in Echtzeit.

Maschinelles Sehen zur Messung des stillen Leidens 🐭

GrimACE nutzt Computer Vision und maschinelles Lernen, um subtile Veränderungen in der Physiognomie der Nagetiere zu untersuchen: Verengung der Augen, Vorwölbung von Nase und Wangen oder Veränderungen an Ohren und Schnurrhaaren. Es analysiert auch die Körperhaltung. Das System verarbeitet Videos in Echtzeit und vergibt objektive Bewertungen, die die subjektive Beobachtung ersetzen. Die Forscher wollen so den Stress für die Tiere reduzieren und die Reproduzierbarkeit der Daten verbessern.

Mäuse ohne Geheimnisse: Die KI, die dir ins Gesicht (und an die Ohren) liest 🧠

Jetzt können Mäuse nicht mehr so tun, als ob es ihnen gut ginge, wenn ihnen etwas wehtut. GrimACE überführt sie mit der gleichen Effektivität wie ein Freund, der dir sagt, dass du schlecht aussiehst. Die Nagetiere, die ihr Unwohlsein bisher stoisch verborgen haben, stehen nun einem System gegenüber, das sich nicht von einem steifen Schwanz oder einem hängenden Schnurrhaar täuschen lässt. Die Wissenschaft schreitet voran, und die Mäuse werden sich bei ihrem nächsten Auftritt mehr anstrengen müssen.