Das Hellboy-Universum wächst mit einer neuen Serie namens The Foundry. Angesiedelt im London des Jahres 1891, führt diese Geschichte eine geheime Organisation ein, die sich der Erforschung übernatürlicher Phänomene widmet. Unter der Führung der Agentin Ana Gley sieht sich das Team einer Bedrohung gegenüber, die ein mysteriöses Kind und seltsame Kreaturen involviert. Mike Mignola verspricht zusammen mit Chris Roberson und Christopher Mitten, neue Ecken seiner mythologischen Welt zu erkunden.
Der Aufbau eines Mythos in viktorianischen Panels 🎩
The Foundry stellt eine methodische Erweiterung von Mignolas Kanon dar. Chris Roberson als Co-Schöpfer und Drehbuchautor ist für das Weben der Erzählung verantwortlich und stellt sicher, dass sie mit dem etablierten Ton und der Mythologie übereinstimmt. Christopher Mitten bringt den visuellen Stil ein und passt die charakteristische Ästhetik des Universums an die bedrückende und neblige Atmosphäre des viktorianischen Londons an. Diese Teamarbeit zielt darauf ab, eine eigenständige Geschichte zu schaffen, die sich dennoch in das breitere Gefüge der Hellboy-Legenden einfügt.
Übernatürliche Probleme und viktorianische Lösungen ☕
Man fragt sich, wie man diese paranormalen Krisen vor der modernen Bürokratie des B.P.R.D. bewältigte. Sicherlich beinhaltete das viktorianische Protokoll für einen Golem-Angriff ein formelles Beschwerdeschreiben und eine gut gebrühte Tasse Tee. Es ist anzunehmen, dass Ana Gley und ihr Team mit furchterregenden Kreaturen und wahrscheinlich auch mit der sozialen Steifheit der Zeit zu kämpfen haben werden. Ein Treffen zur Planung eines Angriffs auf eine infernalische Dimension erforderte sicherlich Etikette und einen angemessenen Hut.