GKN Aerospace und das US Air Force Research Laboratory starten das Programm TITAN-AM. Mit einer Investition von 8,4 Millionen Dollar zielen sie darauf ab, die Fertigung großer Titanbauteile mittels Laserauftragschweißen mit Draht zu industrialisieren. Das Ziel ist es, diese Technologie auf ein für die Luft- und Raumfahrtindustrie relevantes Produktionsniveau zu bringen.
Laserauftragschweißen mit Draht als Schlüssel für große Bauteile 🚀
Die LMD-w-Technologie verwendet einen Titandraht als Zusatzwerkstoff, der von einem Hochleistungslaser aufgeschmolzen wird, um Bauteile Schicht für Schicht aufzubauen. Diese Methode eignet sich für großformatige Komponenten, da sie schneller sein und weniger Abfall erzeugen kann als die traditionelle subtraktive Fertigung oder der Einsatz von Pulver bei anderen additiven Verfahren. Das Programm konzentriert sich darauf, Herausforderungen in Bezug auf Produktivität und Qualität für den industriellen Einsatz zu überwinden.
Dein Spielzeugflugzeug wird diese Verbesserungen noch nicht haben 😉
Während Unternehmen bei der Titanfertigung für Flügel oder Rümpfe voranschreiten, muss sich der Durchschnittsbürger damit zufriedengeben zu wissen, dass sein nächster Low-Cost-Flug vielleicht 0,5 % effizienter sein wird. Die direkten Vorteile, wie günstigere Tickets, sind ein langfristiges Versprechen. Vorerst können wir die Technologie aus der Ferne bewundern, so wie wir einen Militärjet betrachten: Wir wissen, dass er da ist, aber wir werden ihn nicht fliegen.