Microsoft Gaming hat die Preise für Game Pass angepasst: Ultimate sinkt von 29,99 auf 22,99 US-Dollar pro Monat und PC Game Pass von 16,49 auf 13,99 US-Dollar, mit regionalen Abweichungen. Die Preissenkung kommt jedoch mit einer Bedingung: Zukünftige Call-of-Duty-Titel werden am Veröffentlichungstag nicht in diesen Plänen verfügbar sein. Eine Entscheidung, die die Community zwischen sofortigen Einsparungen und dem Verlust eines der am meisten erwarteten Starts spaltet.
Das technische Dilemma: Günstiges Abo, Katalog mit Verzögerungen 🎮
Aus technischer Perspektive zielt dieser Schritt darauf ab, die Rentabilität des Dienstes auszugleichen. Indem Call of Duty vom Starttag genommen wird, reduziert Microsoft die Kosten für Lizenzen und Server am ersten Tag, was eine Senkung des Grundpreises ermöglicht. Dies fragmentiert jedoch das Wertversprechen: Die Abonnenten erhalten einen monatlichen Rabatt, verlieren aber den sofortigen Zugang zu einem Titel, der massive Verkehrsspitzen erzeugt. Die Strategie erinnert an Modelle mit Zugangsstufen, bei denen Premium-Inhalte für höhere Pläne oder Einzelkäufe reserviert sind.
Der Haken: Du zahlst weniger, wartest aber länger 🤡
Also, jetzt zahlst du weniger pro Monat, aber wenn du das neue Call of Duty am Erscheinungstag spielen willst, musst du trotzdem in die Tasche greifen. Es ist wie in ein All-you-can-eat-Buffet zu gehen, wo der Eintrittspreis gesenkt wird, dir aber mitgeteilt wird, dass das Filetsteak nicht mehr inklusive ist. Naja, zumindest kannst du Indie-Spiele zocken, während du sechs Monate darauf wartest, dass der besagte Shooter in den Dienst kommt. Ein Schnäppchen, wirklich.