Der französische Künstler Nicolas Pegon gibt mit Flick! sein Spielfilmdebüt, ein animierter Film, der Surrealismus und Verbrechen vermischt. Die Geschichte folgt Joy, einer orientierungslosen jungen Frau im ländlichen Frankreich, deren Leben eine absurde Wendung nimmt, als sie eine vergrabene Waffe und die Leiche eines Cowboys findet. Mit Hilfe ihres Ex-Hippie-Mitbewohners Didier versucht sie, die Leiche zu verstecken. Das Ergebnis ist eine düstere Komödie über gescheiterte Vertuschungsversuche, mit gestohlenem Kalk und einem halb lackierten Auto.
Traditionelle Animation und 3D-Modellierung in Flick! 🎬
Pegon entscheidet sich für eine handgezeichnete 2D-Animation, kombiniert mit 3D-generierten Hintergründen, um den ländlichen französischen Landschaften Tiefe zu verleihen. Der visuelle Stil erinnert an europäische Comics mit lockeren Linien und flachen Farben, die im Kontrast zur Rohheit der Handlung stehen. Die Produktion, realisiert mit Software wie Blender und TVPaint, dauerte vier Jahre. Das kleine Team ermöglichte eine vollständige künstlerische Kontrolle, schränkte jedoch die Flüssigkeit einiger Actionszenen ein.
Das Handbuch des perfekten Vertuschers (laut Flick!) 🕵️
Falls du jemals eine Leiche verstecken musst, mach dir keine Notizen von Joy und Didier. Ihr Plan beinhaltet einen alten, tropfenden Gefrierschrank, Kalk, den sie ungeniert im Baumarkt kaufen, und ein Auto, das sie halb lackieren, damit es wie ein anderes Fahrzeug aussieht. Spoiler: Nichts funktioniert. Am Ende ist das wahre Verbrechen nicht der Schuss, sondern die miserable Entscheidungsfähigkeit der Protagonisten bei der Wahl ihrer Komplizen und Haushaltsgeräte.