Fangoria umarmt Bolero und Ranchera auf ihrem neuen mexikanischen Album

24. April 2026 Publicado | Traducido del español

Nach einer Reihe von EPs, die ihre Fans in Atem hielten, kehrt Fangoria mit einem Langspielalbum mit dem Titel La verdad o la imaginación zurück. Das in Mexiko aufgenommene Duo Alaska und Nacho Canut erkundet Klänge von Bolero und Ranchera, entfernt sich vorübergehend vom Synth-Pop und taucht ein in eine Produktion, die unerwartete Wendungen verspricht.

Alaska und Nacho Canut, als Fangoria, posieren in einem mexikanischen Studio mit Gitarren und einem Charro-Hut und verschmelzen Bolero mit Synth-Pop.

Vom Studio zum Algorithmus: Wie diese klangliche Wende entstand 🎛️

Die Produktion fand in Mexiko-Stadt mit lokalen Musikern statt, wobei analoge Aufnahmetechniken verwendet wurden, um die Wärme der traditionellen Genres einzufangen. Nacho Canut erklärte, dass der Prozess das Verlernen bestimmter elektronischer Muster beinhaltete, um sich an die Strukturen von Bolero und Ranchera anzupassen. Die endgültigen Abmischungen wurden mit fortschrittlicher Bearbeitungssoftware erstellt, wobei jedoch ein handwerklicher Ansatz bei der Instrumentierung von Streichern und Bläsern beibehalten wurde.

Alaska und Nacho: Von der Tanzfläche zur Mariachi-Band 🤠

Alaska beim Singen von Rancheras zu sehen, ist, als würde man einen NASA-Roboter dabei beobachten, wie er Tortillas macht: möglich, aber es weckt eine gewisse Neugier. Das Album enthält eine Version von Cucurrucucú paloma, die nach Informationen aus dem Umfeld eher wie ein After-Party-Karaoke klingt denn wie eine ernsthafte Hommage. Allerdings: Wenn jemand einen Bolero wie einen Achtziger-Disco-Hit klingen lassen kann, dann sind sie es.