Die spanische Filmwelt trauert. Ignasi Camós, der seit Juni 2023 das Institut für Filmkunst und audiovisuelle Künste (ICAA) leitete, ist am Donnerstag im Alter von 56 Jahren verstorben. Bekannt für seine Hingabe und seinen Einsatz für den öffentlichen Dienst, hinterließ seine Amtszeit Spuren in den Institutionen und Fachleuten des audiovisuellen Sektors.
Das ICAA und die ausstehende digitale Wende 🎬
Unter seiner Führung stellte sich das ICAA Herausforderungen wie der Modernisierung der Förderverwaltungssysteme, einem Prozess, der seit Jahren technisch im Rückstand war. Die Digitalisierung der Akten und die Integration von Online-Antragsplattformen waren kritische Aufgaben, um einen Sektor zu beschleunigen, der schnelle Antworten benötigt. Camós trieb diese Veränderungen voran, obwohl die Verwaltungsbürokratie für jeden Direktor ein harter Brocken bleibt.
Der spanische Film verliert seinen Chef, aber die Bürokratie bleibt unbesiegbar 😅
Ruhe in Frieden, aber jemand sollte dem ICAA erklären, dass sein Tod keine Ausrede ist, um die Subventionen zu verzögern. Wenn sie schon Monate für die Zahlungen brauchten, wird sich der Vorgang jetzt mit der nationalen Trauer wohl endlos hinziehen. Gut, dass dem spanischen Film die Drehbuchautoren für Dramen nicht ausgehen; das klingt nach der Handlung einer Almodóvar-Tragikomödie, nur ohne die knalligen Farben.