Am vergangenen Samstag war das Marenostrum Fuengirola Schauplatz der Rückkehr von El Último de la Fila, der Band unter der Leitung von Manolo García und Quimi Portet. Vor 18.500 Seelen brach das katalanische Duo ein drei Jahrzehnte währendes Schweigen und bot ein zweistündiges und zehnminütiges Konzert. Der Abend begann mit Stücken von Los Burros, ihrem vorherigen Projekt, und wurde von einer zehnköpfigen Band begleitet, um ihren klassischen Sound nachzubilden.
Das Backline: Zehn Musiker und eine hochpräzise Logistik 🎸
Um ein Repertoire zu stemmen, das von Los Burros bis zu ihrer Zeit als El Último de la Fila reicht, entfaltete die Produktion ein Team von zehn Musikern auf der Bühne. Die Konfiguration umfasste eine Bläsersektion, Chöre und einen Monitor-Ingenieur, der sich um den Bühnenklang in einer Location mit einer Kapazität von fast zwanzigtausend Menschen kümmerte. Die Synchronisation zwischen den Musikern war entscheidend, besonders bei den Tempowechseln von Stücken wie Insurrección oder El loco de la calle. Es gab keine Samples oder vorab aufgenommene Spuren; alles wurde live gespielt, was eine feine Abstimmung der Entzerrung erforderte, um Rückkopplungen bei Schlagzeug und Akustikgitarren zu vermeiden.
30 Jahre später, selbst das Stimmgerät gab seinen Dienst auf 😅
Manolo García und Quimi Portet wieder zusammen zu sehen, war, als würde man jene Freunde treffen, die man aus den Augen verloren hat, weil der eine auf einen Bauernhof zog und der andere anfing, Bonsais zu züchten. Das Repertoire begann mit Stücken von Los Burros, als wollten sie sagen: Davor waren wir jünger und hatten mehr Haare. Und ja, die Band klang gut, aber es gab Momente, in denen die Chöre sich zu fragen schienen: War das so oder erinnern wir uns besser?. Aber niemand beschwerte sich: 18.500 Menschen zahlten, um das Wunder zu sehen, dass zwei Veteranen sich an die Texte erinnerten, ohne Teleprompter.