Eine Entdeckung im Permafrost Norwegens wirft Licht auf die Schiffsunterhaltung der Wikinger. Man fand Fragmente von mit Teer getränkten Textilien, Materialien, die zum Kalfatern und Reparieren der Schiffe verwendet wurden. Dieser Fund zeigt eine konstante Reparaturtätigkeit, selbst in Siedlungen im Landesinneren, was auf eine organisierte Logistik hindeutet, um ihre Flotten während der Expeditionen zu unterhalten.
Die Technik des Kalfaterns mit Textilien und Teer 🧵
Analysen deuten darauf hin, dass die Wikinger eine spezifische Methode verwendeten. Sie trugen heißen Teer, einen pflanzlichen Holzteer, auf Streifen aus Wolle oder Leinen auf. Diese Mischung wurde in die Fugen zwischen den Planken des Rumpfes eingebracht. Beim Abkühlen erstarrte der Teer und das Gewebe wirkte als Verstärkung, wodurch das Schiff flexibel und wasserdicht abgedichtet wurde. Dieser häufig wiederholte Prozess war entscheidend für die Navigation in kalten Gewässern.
Das erste Express-Reparaturset für Drachenboote 🔧
Es scheint, dass die Wikinger bereits ihre eigene Version eines Reparatursets für schnelle Reparaturen hatten. Stell dir die Szene vor: Nach einem harten Tag des Plünderns steht Wartung an. Anstelle eines Ersatzreifens führten sie Rollen von geteerten Stoffen mit sich. Man musste nicht auf eine Werkstatt warten, mit einem Feuer und etwas heißem Teer war das Drachenboot wieder startklar. Eine Logistik, die manch einen heutigen Kundendienst erblassen lassen würde.