Der Chef der UDEF bestätigt, dass Rajoy aus den Bárcenas-Berichten gestrichen wurde

30. April 2026 Publicado | Traducido del español

Der leitende Inspektor der UDEF, Manuel Morocho, hat vor der Audiencia Nacional ausgesagt, dass es eine polizeiliche Operation ohne gerichtliche Genehmigung gegen den ehemaligen Schatzmeister der PP, Luis Bárcenas, gegeben habe. Er bestätigte auch, dass er unter Druck gesetzt wurde, den Namen von Mariano Rajoy in den Berichten über die Bárcenas-Papiere wegzulassen, und dass er Manöver entdeckte, die die Untersuchung der schwarzen Kassen der Partei behindern sollten.

Ein Polizeichef zeigt vor der Audiencia Nacional auf gelöschte Dokumente mit dem Namen Rajoy.

Der Einsatz forensischer Analysesoftware zur Rückverfolgung gelöschter Dokumente in den schwarzen Kassen 🕵️

Die Untersuchung ergab, dass die ursprünglichen Berichte Data-Mining-Tools zur Verknüpfung von Finanztransaktionen enthielten. Bestimmte Schlüsselnamen wurden jedoch vor der Übergabe an das Gericht manuell aus den digitalen Dateien entfernt. Die IT-Sachverständigen mussten frühere Versionen der Dokumente mithilfe von Hash- und Metadaten-Techniken wiederherstellen, was bewies, dass die Löschung nicht technischer Natur war, sondern absichtlich erfolgte, um direkte Verbindungen zur PP-Führung zu verschleiern.

Die UDEF entdeckt, dass es einfacher ist, Rajoy aus einem Bericht zu streichen, als sein politisches Erbe zu tilgen 😅

Anscheinend hatte die UDEF einen effektiveren Texteditor als die PP-Zentrale: Mit einem einfachen Ausschneiden und Einfügen verschwand Rajoy wie von Zauberhand aus den Papieren. Schade nur, dass sich die schwarzen Kassen nicht so leicht löschen lassen. Nun fragen sich die Ermittler, ob der nächste Schritt die Installation eines Antivirenprogramms gegen Korruption ist oder ob sie direkt die Festplatte einer ganzen Partei formatieren wollen.