US-Militär testet Anti-Drohnen-Munition für Standardgewehre

21. April 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die US-Armee bewertet eine neue Munition, die speziell zur Bekämpfung kostengünstiger Drohnen entwickelt wurde. Es handelt sich um 5,56-mm-NATO-Patronen, die sich beim Abfeuern aus einem Standardgewehr wie eine Schrotflinte verhalten, indem sie in mehrere Projektile zerfallen. Diese Lösung soll eine agile und zugängliche Verteidigung gegen unbemannte Luftbedrohungen bieten, ohne die Grundbewaffnung des Soldaten zu verändern.

Ein Soldat feuert sein M4-Gewehr und schleudert eine Wolke aus Schrotkörnern auf eine schwarze Drohne am Tageshimmel.

Streutechnologie in einer einzigen Patrone 🎯

Entwickelt von Drone Round Defense, funktioniert die Munition wie eine konventionelle Patrone, die keine Adapter oder Änderungen an der Waffe benötigt. Beim Abfeuern fragmentiert das Geschoss in seiner Anfangsflugphase und erzeugt ein Streumuster, das effektiv gegen kleine und wendige Ziele wie Drohnen ist. Ihr Hauptvorteil ist die volle Kompatibilität; sie kann im selben Magazin mit normalen Geschossen geladen werden, was dem Benutzer ermöglicht, je nach Bedrohung schnell zwischen Feuerarten zu wechseln.

Von der Entenjagd zum Drohnenabschuss 🦆

Es scheint, dass die klassische Jagdflinte einen technologischen Cousin auf dem Schlachtfeld hat. Jetzt können Soldaten, anstatt auf eine fliegende Ente zu warten, auf eine fliegende Aufklärungsdrohne warten und praktisch die gleiche Idee nutzen: die Luft mit Metall füllen. Es ist ein Hinweis darauf, dass manchmal die einfachsten Lösungen, wie das Schießen von Schrot, für moderne Probleme recycelt werden. Wer hätte gedacht, dass die Antwort auf Hightech so sehr einem Jagdtag ähneln würde.