Das britische Verteidigungsministerium untersucht die Sicherheitsrisiken der Nutzung von Bambu Lab 3D-Druckern bei militärischen Übungen. Während der Operation Bull Storm in Kenia setzte die Armee diese cloudbasierten Geräte ein, um FPV-Angriffsdrohnen herzustellen, mit Stückkosten von 400 Pfund im Vergleich zu 2.000 Pfund für kommerzielle Modelle. Der Verteidigungsminister ordnete nach Bekanntwerden des Sachverhalts eine Cybersicherheitsbewertung an.
Die chinesische Cloud und die Verwundbarkeit militärischer Daten 🛡️
Die Hauptsorge besteht darin, dass Bambu Lab nach chinesischem Recht verpflichtet sein könnte, Daten mit dem Staat zu teilen. Jeder Drucker sendet Konstruktions- und Nutzungsinformationen an externe Server, wodurch Drohnenpläne und Flugparameter offengelegt werden. Obwohl das Unternehmen jegliche Datenweitergabe bestreitet, befürchtet die britische Regierung, dass diese Daten abgefangen oder von Peking legal angefordert werden könnten, was die operative Sicherheit ihrer Streitkräfte im Ausland gefährden würde.
Der Drucker, der seine eigene Sicherheitsbeschwerde druckte 🤖
Die Ersparnis von 1.600 Pfund pro Drohne scheint verlockend, bis man bedenkt, dass sich Ihre Kriegspläne auf einem Server befinden, den vielleicht auch ein Hobbybastler für Stiftehalter nutzt. Die britische Armee entdeckte, dass die chinesischen Drucker während der Herstellung billiger Waffen möglicherweise nach Hause berichteten. Nun stellt sich das Dilemma, ob die nächsten Drohnen mit Papier und Bleistift entworfen werden oder ob sie die Cloud um Erlaubnis zum Abheben bitten müssen.