America Makes und das NCDMM haben zwei Projektausschreibungen mit Finanzierung durch das Verteidigungsministerium gestartet. Mit insgesamt 14,5 Millionen Dollar sollen die Engpässe beseitigt werden, die die Einführung des 3D-Drucks im Verteidigungssektor verlangsamen. Das Ziel ist es, ein agileres und zuverlässigeres Fertigungsumfeld zu schaffen, um die Lieferung kritischer Teile zu beschleunigen.
Delta Qual 2.0 und GOTHAAM: Standardisierung und Materialdaten 🎯
Die Initiative Delta Qual 2.0 mit 9 Millionen konzentriert sich darauf, die Zertifizierung von Teilen zu beschleunigen. Dies beinhaltet die Verbesserung von Kalibrierungsstandards für Maschinen, die Festlegung flexiblerer Prozessparameter und die Bildung eines Expertenteams zur Weitergabe der Erkenntnisse. Die zweite, GOTHAAM, mit 5,5 Millionen, wird eine hochfeste Aluminiumlegierung für den 3D-Druck qualifizieren und dabei die notwendigen standardisierten Materialeigenschaftsdaten für deren Einsatz in Verteidigungs- und Luftfahrtplattformen generieren.
Endlich eine seriöse Gebrauchsanweisung für den 3D-Druck 📖
Es scheint, als habe die Industrie beschlossen, dass es an der Zeit ist, von der Phase drucken wir das mal und schauen, was dabei rauskommt weiterzuziehen. Mit diesen Projekten lassen wir vielleicht die Ära der handwerklichen Qualifizierung hinter uns, in der jedes Teil sein eigenes Validierungsritual und einen Akt des Glaubens erforderte. Jetzt geht es darum, Parameter zu haben, die nicht von der Laune der Maschine an einem Dienstagmorgen abhängen. Ein kleiner Schritt für Standards, ein großer Sprung für die Militärlogistik.