Petroecuador hat erstmals in der Amazonasregion die hydraulische Frakturierung (Fracking) eingesetzt. Das Projekt befindet sich im Block 57 in Sucumbíos, nahe der Grenze zu Kolumbien. Laut dem Umweltministerium fördert die Bohrung bereits mehr als 930 Barrel pro Tag und markiert damit einen Meilenstein in der Erdölförderung des Landes.
Die angewandte Technik in der Bohrung Shushufindi Libertador 🌿
Die hydraulische Frakturierung besteht darin, Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck zu injizieren, um in Gestein eingeschlossenes Erdöl freizusetzen. In diesem Fall wurde sie im Block 57 angewendet, einer Region des Amazonasgebiets mit geologischen Formationen, die diese Methode erfordern. Der Betrieb wurde von Technikern von Petroecuador überwacht, die seit Produktionsbeginn stabile Ergebnisse meldeten.
Fracking erreicht den Dschungel, aber nicht um Jurassic Park wiederzubeleben 🦖
Mit dem Fracking im Amazonasgebiet hofft Ecuador, seine Produktion zu steigern, ohne dabei Dinosaurier zu erwecken. Bisher sind nur 930 Barrel pro Tag aufgetaucht, obwohl Umweltschützer befürchten, dass das wahre Monster die Wasserverschmutzung sei. Aber keine Sorge, das Ministerium versichert, dass alles unter Kontrolle sei – zumindest bis die nächste Bohrung beschließt, zu brüllen.