Derbi aragonés von schlechter Qualität: Sielva beschert Huesca in der 88. Minute den Sieg

26. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die SD Huesca gewann das aragonesische Derby gegen Real Zaragoza mit einem Elfmeter von Sielva in der 88. Minute. Das Spiel, das dem 37. Spieltag der zweiten Liga entsprach, spiegelte die fußballerische Armut beider Mannschaften wider. Der Torhüter von Zaragoza, Andrada, hatte zuvor einen Elfmeter gehalten, konnte das Kunststück jedoch nicht wiederholen. Die Begegnung endete mit einem bedauerlichen Vorfall: Andrada versetzte dem Verteidiger Pulido einen Faustschlag, nachdem er auf dessen Provokationen hereingefallen war.

Ein wütender Torhüter schlägt einen am Boden liegenden Verteidiger, während ein Spieler von Huesca den entscheidenden Elfmeter in der 88. Minute bejubelt.

Taktische Analyse: Ideenlosigkeit beherrscht das Mittelfeld ⚽

Aus taktischer Sicht offenbarte das Derby bemerkenswerte Mängel. Huesca entwickelte kaum Kombinationsspiel und verließ sich auf lange Bälle und gegnerische Fehler. Zaragoza wiederum zeigte einen langsamen und vorhersehbaren Ballvortrag ohne Tiefe auf den Flügeln. Das Mittelfeld war ein Raum ständiger Zweikämpfe, aber mit geringer Kreativität. Die Statistik der klaren Torchancen war niedrig, und das Spiel wurde vom Elfmeterpunkt entschieden, was die Unfähigkeit beider Mannschaften widerspiegelt, geordnete Abwehrreihen zu durchbrechen.

Andrada nimmt das Recht in die eigene Hand (und Faust) 🥊

Wenn das Spiel schon vergessen werden konnte, machte der Epilog es zum viralen Video. Torhüter Andrada, nachdem er das Elfmetertor kassiert und die Spötteleien von Pulido ertragen hatte, entschied, dass die beste Antwort ein direkter Schlag ins Gesicht des Verteidigers sei. Eine Aktion, die nicht einmal in den Handbüchern zur Selbstverteidigung vorkommt. Immerhin hatte das Derby in der letzten Minute etwas Spannung, wenn auch aus Gründen, die nichts mit Fußball zu tun haben.