Am 15. Mai kommt der Animationsfilm Decorado von Alberto Vázquez in die US-amerikanischen Kinos. Ein exklusiver Clip zeigt Arnold, eine Maus mittleren Alters, die in eine existenzielle Krise stürzt, als sie vermutet, dass ihre Welt nur eine Fassade ist. Die Paranoia eskaliert zu einer Realitätskrise, die Satire und Surrealismus vereint. Der Film, Gewinner des Goya- und des Quirino-Preises, erweitert den Kurzfilm von 2016.
2D-Animation und analoges Metaversum: Wie die Fassade gebaut wurde 🎭
Vázquez verwendet 2D-Animation mit einem grafischen Stil, der an Underground-Comics erinnert, und setzt raue Texturen und gedämpfte Farbpaletten ein, um das Gefühl einer künstlichen Welt zu verstärken. Arnolds Design mit seinen Augenringen und der gebeugten Haltung wurde modelliert, um Überdruss zu vermitteln, ohne auf ausgedehnte Dialoge zurückzugreifen. Die visuelle Erzählung nutzt Detailaufnahmen und Perspektivwechsel, um den Zuschauer zu desorientieren und die Paranoia des Protagonisten widerzuspiegeln. Der Übergang vom Kurzfilm zum Langfilm erforderte eine Erweiterung der Szenarien, ohne die ursprüngliche Rohheit zu verlieren.
Arnold: Der Büroangestellte, der entdeckte, dass sein Leben eine Pappmaché-Kulisse war 🐭
Arnold vermutet, dass seine Routine eine Inszenierung ist, aber zumindest muss er sich nicht mit Zoom-Meetings oder Maschinenkaffee herumschlagen. Seine Realitätskrise ist erträglicher als die vieler Menschen: Er entdeckt nur, dass er eine Zeichnung ist, während wir wissen, dass wir Pixel in einer Cloud sind. Allerdings: Wenn seine Welt eine Fassade ist, steht die unsere dem in nichts nach.